Donnerstag, 11. August 2011

Zwischen Schreihälsen und Ballettschuhen

Heute war also der "große" Tag, der erste Schultag an der Stage School.
Um 8Uhr klingelte also der Wecker, denn komischerweise hatte sich der Treppenhauswecker heute ruhig verhalten und ich mache mich etwas nervös und vollbepackt auf die Reise, ok extrem nervös.
Nach einiger Verwirrung, Rauchwolken, Bauarbeitern und freundlichen Wegbeschreibungen komme ich in der vollbepackten Schule an.
Name? Katrin...ääääh Schurz.
Namensschild, Aufkleber, da ist die Umkleide, noch Fragen, viel Spaß.......Alles Klar.
Ziemlich fix gings nach einer kurzen Begrüßung auch schon los. Alle waren in vier Gruppen eingeteilt worde und mussten sich nacheinander in Gesang, Tanz und Schauspiel testen.
"Natürlich ist es keine Prüfung!", wie alle Dozenten versichern, aber total blamieren, will man sich ja dann doch nicht. Zum Glück waren alle ziemlich nett und man fand auch schnell Leute mit denen man sich zusammen wahnsinnig machen konnte.
Das Singen geht glücklicherweise sehr schnell: Hallo, ich bin blablabla und singe blablabla aus dem Stück blablabla, 30sek und fertig. Ich konnte sogar noch ein "Ach Katrin, an die erinnere ich mich." absahnen :)
Danach hatten wir zwei ewige Stunden Pause, warum auch immer.
In der Zeit konnte man aber gleich mal seine "Konkurrenz" besser kennen lernen und gemeinsam schon direkt über ein paar Leute lästern. Jajaa diese Schauspieler, immer richtig mies und zickig .
Es ging weiter mit Ballett und Jazz. Yeah Yeah, tanzen! Basics, die aber ziemlich schnell drin seien mussten und noch schneller ausgeführt werden mussten.
Der gute Markus, mit seinem sehr engen Shirt, hatte uns einen Mittänzer aus einem älteren Jahrgang mitgebracht, damit wir ab gucken konnten. Den Kerl hätte Bruce gerne auf dem Catwalk gehabt, ein einziger Hüftschwung!
Und dann Schauspiel. Ich muss sagen, von Monologen und Textarbeit hab ich nicht viel Ahnung, aber irgendwie schienen einfach alle zu schreien. Also wirklich LAUT!
Ob das jetzt von Talent zeugt, wer weiß. Die Dozentin war dann aber der Meinung, wir sollten doch lieber die Fenster schließen, sonst würden sich die Nachbarn beschweren.
Insgesamt waren aber alle toll und es gab auch echt Abwechslung. Wir hatten die Schauspielerin, die ihren Text vergaß, wobei das Mädchen ihren Text wirklich verpeilte, zwei Sylvies, die uns ihren Namen ins Gesicht brüllten und einen dramatischen Selbstmörder, der leider unterbrochen wurde, als er grade am sterben war.
Ganz fix war es dann schon 3Uhr und es hieß, ab einkaufen, ab nach Hause.
Ich bin mit dem ganzen Tag wirklich zufrieden und freu mich schon total auf Montag (das sage ich nicht oft).
Dann bekomme ich meinen Stundenplan, weiß in welchen Klassen ich bin und kann mich auf die Vorführung der Abschlussklasse freuen.
So jetzt bin ich fertig, danke für die Aufmerksamkeit, einen schönen Abend noch.
Alles Liebe, Katrin.

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