Sonntag, 7. August 2011

Hamburg: Klappe, die erste.

Hallo liebe Leute,

Willkommen zum meinen Blog aus der Weltstadt Hamburg. Hier wird's bestimmt chaotisch zu gehen, aber genauso wird wohl auch meine erste Zeit hier sein.
Kommt also rein und macht es euch bequem, let the games begin.

Nach einer ewigen Fahrt mit gefühlten fünf Stunden Stau, kam ich also gestern Nachmittag endlich im beschaulichen Wandsbek an, mein neues zu Hause.
Nachdem die Koffer, Kisten, das Fahrrad, die Gitarre und Fressalien ausgepackt waren, schmiss ich nach einer Runde Eis meine Eltern raus und kam in Hamburg an.
In 13m² kann man so einiges unterbringen, deshalb verbrachte ich den ersten Abend mit dem Einrichten meiner eigenen vier Wände und feierte den Einzug mit einem Batzen Nudeln.

Sonntag sollte ganz im Zeichen der Entdeckung stehen, also packte ich nach dem Frühstück ganz Touri-mäßig meinen Neustädtlerplan und die Regenjacke ein, um mit dem Rad mal die Gegend zu begutachten.
Aber halt! Das wäre ja zu einfach gewesen. Mein Fahrradschloss entschied kurzerhand zu streiken und ließ sich leider auch nicht mit Mamas Tipp "Versuch's mal mit Butter!" öffnen. Nebenbei fiel gleich noch das Rücklicht ab, aber hey, Fahren ging ja eh nicht.
Dann also zu Fuß.
Auf dem Weg zum viel versprechenden Moor fielen mir direkt ein paar Sachen auf. Als Landei kamen mir zwar schon die Hausnummern bis 200 komisch vor, aber es scheint zum guten Ton zu gehören, die Hausnummer mindestens dreimal irgendwo auf dem Grundstück zu präsentieren. Die Nummer 160 konnte man gleich viermal im Vorgarten finden, das ist wohl ne ziemlich coole Nummer.
Und noch was, ich muss euch enttäuschen, die Leute sagen nicht Moin. Sie sagen Hallo oder einfach gar nichts.
Auf dem Dorf wird man praktisch verstoßen, wenn man nicht jeden grüßt, hier muss ich mir das verkneifen.

Ziemlich schnell fand ich dann das Jenfelder Moor, wo man sich schön hinsetzten und mal kurz Pause machen kann; oooder, man beobachtet einen extrem aktiven Opa beim Sport. Ich sage nur, Springseil-Action!

Dann sollte es eigentlich schon wieder nach Hause gehen, eigentlich. Aber wie sollte es auch anders sein,  ich verlief mich total und wurde komischerweise trotzdem nach Wegbeschreibungen gefragt (Fehlanzeige). Bei meinem Umweg stolperte ich über Aldi, landete fast in einem Zirkuszelt und weiß jetzt auch wo die nächste Bar, der Puff und die Suchtberatung ist.
Ich glaub damit kann ich den ersten Tag ziemlich erfolgreich abhaken, mal gucken was noch so passiert.


Kommt mal wieder vorbei und lest alles über meinen Start in Hamburg.
Liebe Grüße, Katrin

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